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 Neue Energiewirtschaft
 Das Thema ist etwas für Fachleu-te, die über den Tellerrand blicken, nichts für Fachidioten.

 Abwehrstrategien
Der Kampf um die Definitions-macht unserer Staats – & Wirt-schaftsarchitektur ist in vollem Gange.

 Ein erster Steinwurf - Corporate Social Responsibility (Auszug)
 

Das C-S-R-Konzept - ’ISO 26000 Standard’ - ist damit eben nicht einfach nur eine weitere Komponente im schier unendlichen Fächer kommunikativer Prozesse von Unternehmen.

Halten wir fest. Unsere Gespräche hatten inhaltlich viele Themenfelder berührt. Manche Aussage jedoch führte zu überraschende Wendungen, beließ es nicht bei einem Streifzug, regte vielmehr auch zum ’unbequemen’ Nachdenken an und förderte das Spektrum an Fragestellungen.

’Das Setzen auf das Prinzip der konjunkturellen Belebung sowie der Umverteilung finanzieller Mittel im Handlungsraum der Internationalisierung der Märkte reicht nicht aus, um mit der zunehmenden Komplexität und Unberechenbarkeit der gesamtgesellschaftlichen Entwick-lungen wirtschaftspolitisch überhaupt noch Schritt halten zu können.
Politiker sollen auf dem Boden einer, wie nennen Sie das, ’taumelnden Wirtschaftsordnung’ zu kommenden Mediatoren hintrainiert werden, der neu ordnende Dialog von Wirtschaft und Politik mit Blick auf die Bildung wird verlangt, das Schaffen eines Innovationsklimas gefordert, in dem die Vokabeln der Risikobereitschaft und des Investments nicht mehr verwechselt werden mit der Frage nach der zu erwartenden Rendite. Hört sich toll an. Und jetzt vergleiche ich diese Sätze mit Weiterbildungsangeboten aus dem Personalwesen. Diese Broschüre hier, brandneu, im Zentrum der Wirtschaft entstanden. Ein Wahnsinns-Anspruch. Aber der Bruch zwischen gelebtem Alltag, Veränderungsdruck und geduldigem Papier, ist unverkennbar. So kriegen wir den nicht mehr gekittet.’

Zum weiteren Nachvollzug listen wir ein paar Fragen auf. Mögen sie auf den ersten Blick im Rahmen der C-S-R-Debatte auch dem Leser fremd, zu weit weg vom Thema liegend, erschei-nen, sie sind es nicht. Sie sind nicht abwegig.
Vielmehr beziehen sie sich immer wieder auf die Ebene der gesellschafts- und wirtschafts-politischen Implikationen, die unsere Gesprächspartner im Zusammenhang mit dem C-S-R-Thema erörtern.

 

So etwa, wenn gemeinsam überlegt wurde,

  • welche Wirtschaftspolitik nachhaltige Kulturentwicklung bzw. ’gesellschaft-liche Reifung’ erlaubt?

  • welche Gesellschaftsform größtmögliche Freiheiten für faire Wirtschafts-beziehungen bietet und umgekehrt?

  • welches Menschenbild derzeit das Agieren der Unternehmen in Märkten prägt?

  • welche Zielsetzung sozialverpflichtete Unternehmen originär zu verfolgen haben?

Auch wenn diese Fragen hoch aktuell klingen, so sind doch diese Überlegungen letztlich nicht ganz neu. Das mag den einen oder anderen überraschen, doch ein Blick auf die Historie hilft weiter. Sie bestimmten nämlich auch schon im Nachkriegsdeutschland zu Zeiten Müller-Armacks, Ludwig Erhards, Jakob Kaisers oder Adam Stegerwalds Standpunktdiskussionen zu Marktwirtschaft, sozialer Gerechtigkeit und demokratischer Grundordnung.
Das kann man nachlesen! Das sollte man nachlesen, denn das Thema ist hochinteressant.
Schade auch, aber auf die Geschichte politischer sowie gar kirchlicher Ideen zu Ge-sellschaftsordnungen und marktwirtschaftlich überlebensfähiger Prinzipien kann hier nicht eingegangen werden. Von daher fehlen berühmte Namen, die grundlegenden Konzeptionen zu Staat und Wirtschaft im Verlauf der Jahrhunderte ihren Stempel aufgedrückt haben.

Es scheint allgemein akzeptiert, dass die oben aufgeworfenen Fragen durch individuellen und kollektiven Erfahrungsschatz relativ eindeutig zu beantworten sind.
Es existiert(e) in der Bundesrepublik ein klares Bekenntnis zur Demokratie und zur freien (liberalen) Marktwirtschaft. Und auch die ’freie Gesellschaftsordnung’ mit ihren kommuni-kativen Kontrollmöglichkeiten steht nicht auf dem Prüfstand.

Zu naiv gedacht?

Dennoch bleiben Fragen offen. (Auszug Ende)

     
Über das Buch:

Neugierig und argwöhnisch geworden mit den Jahren, erfahrener auch, unternehmen wir an dieser Stelle das Wagnis, im Wellenspiel untergehender, einst politisch verlässlicher Orientie-rungsangebote in unserem Land, einen gedanklichen Zusammenhang zwischen zwei Themen herzustellen, die, oberflächlich besehen, wenig miteinander zu tun haben. Aber die uns alle betreffen.
Zum einen geht es um eine Bestandsaufnahme dessen, was Unternehmen derzeit in der Unternehmenslandschaft - von innen als auch von außen betrachtet - unter der Wahrneh-mung sozialer Verantwortung verstehen.
Das treffliche Konzept hierzu nennt sich ’Corporate Social Responsibility’. (C-S-R)
In der Tat, ein interessantes Modell, welches unternehmerisches Engagement für Gesellschaft und Mensch beschreibt. Innovativ mutet es an, letztlich neu ist es nicht. Das sei vorweg-genommen.

Zum anderen verdeutlichen wir, dass dieses Konzept mehr ist als nur eine Konzeption, die je nach Unternehmensinteresse zum Instrument unternehmerischer Politik, Ethik, des Personal-wesens oder des Marketings geworden ist oder werden könnte. Es geht vielmehr um eine Konzeption, die im Kontext umfassenderer marktwirtschaftlicher sowie gesellschaftspoli-tischer Erfordernisse steht und von daher gar nicht thematisch isoliert für sich betrachtet werden darf und kann.

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